Kein Schlaf ohne Kissen. Männer begnügen sich dabei statistisch betrachtet mit zwei Kissen, während Frauen im Durchschnitt vier Kissen benötigen, um in den Schlaf zu finden. Flache Kissen sind für die ideale Schlafposition von Vorteil. Nackenrollen bieten dabei Entlastung. Rückenschläfer kommen mit einem Kissen aus. Seitenschläfer finden mit einer Nackenrolle besser in den Schlaf.

Bei der Wahl des passenden Kopfkissens sollte auch die Matratze und deren Härtegrad mit einbezogen werden. Kopf und Wirbelsäule sollten im Liegen eine Ebene bilden.

Welches Kopfkissen für Rückenschläfer?

Wer auf dem Rücken schläft, sollte ein Kopfkissen wählen, welches keinen Hohlraum zwischen Schulter und Hinterkopf entstehen lässt. Flache Kissen sind von Vorteil. Betten Sie sich zu hoch, kann dies eine Überdehnung des Nackens und damit unangenehme Verspannungen am Morgen zur Folge haben.

Wählen Sie flache Kissen oder spezielle Nackenkissen, welche dem S-förmigen Verlauf der Wirbelsäule folgen und Kopf und Rumpf gut abstützen.

Kissen in den Standardmaßen 40×80 cm sind für Rückenschläfer eine gute Wahl.

Welches Kopfkissen für Bauchschläfer?

Bauchschläfer sollten bei den Kissen sparen. Wer auf dem Bauch liegt, läuft Gefahr, den Nacken zu überdehnen. Wählen Sie in jedem Fall ein flaches Kissen. Einige Bauchschläfer kommen sogar ohne Kissen aus und legen sich direkt auf die Matratze. Dies kann jedoch nicht befürwortet werden, da wir uns im Schlaf drehen und dann in Rücken oder Seitenlage auf der Matratze keine Unterstützung für Nacken und Kopf finden.

Entscheiden Sie sich für ein flaches, aber lockeres Kissen, welches an Volumen gewinnt, wenn Sie sich zur Seite oder auf den Rücken drehen. Generell empfiehlt es sich, auf die Bauchlage zu verzichten, denn die Halswirbelsäule wird permanent überdehnt, da der Kopf um 90° nach links oder rechts gedreht wird, was einen hohen Druck auf die Bandscheiben im HWS Bereich ausübt und auch die Nervenbahnen und den Spinalkanal verengt.

Welches Kopfkissen für Seitenschläfer?

Liegen Sie auf der Seite, bildet sich zwischen dem Nacken und der Matratze eine Lücke. Diese sollte durch das passende Kopfkissen gut ausgefüllt werden. Der Kopf sollte eine Stütze erhalten und die Wirbelsäule darf dabei nicht abknicken. Große Kissen eignen sich wenig für Seitenschläfer. Viele schaffen sich durch das Zusammenfalten des Kissens eine vermeintliche Entlastung, doch das Kissen ist zu aufgebauscht, um die ideale Schlafposition zu fördern.

Große und flache Kissen eignen sich ebenso wenig, denn Nacken und Wirbelsäule werden nicht optimal gestützt und es entsteht eine Verkrümmung.

Entscheiden Sie sich für die Abmessungen 40 x 80 cm. Diese Kissen kommen zwischen Kopf und Nacken zum Liegen und die Schulter liegt frei. Damit bildet die Wirbelsäule eine gerade Linie.

Welches Kopfkissen bei Nackenverspannungen oder Nackenschmerzen?

Wer am Morgen mit verspanntem Nacken aufwacht, dem kann ein Nackenstützkissen Linderung verschaffen. Diese speziellen orthopädischen Kissen sind mit einem Kern aus Latex oder Schaumstoff versehen. Dieser stabile Kern kann Kopf und Nacken gut stützen, was zu einer merklichen Entlastung der Nackenmuskulatur führt.

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Beim Erwerb eines Nackenstützkissens sollten Sie sich vom Fachmann beraten lassen. Sie werden vielleicht einige Nächte benötigen, bis Sie sich an die neue Unterlage gewöhnt haben. Wer jedoch häufiger unter Kopfschmerzen und einer verspannten Nackenmuskulatur leidet, wird durch diese speziellen Kissen eine merkliche Entlastung verspüren und so schneller zu einem entspannten Schlaf in der bevorzugten Position finden. Generell empfiehlt sich ein individuelles Nackenkissen, welches durch unterschiedliche Einlegeplatten dauerhaft individuell höhenverstellbar ist. Somit ist ein Fehlkauf ausgeschlossen, da durch die unterschiedlichen Einlegeplatten in unterschiedlichen Höhen und Formen eine perfekte Anpassung an die Bedürfnisse zu Hause möglich ist.

Ein entscheidender Faktor ist immer das Zusammenspiel des Nackenkissens mit der Matratze sowie dem Lattenrost. Haben Sie eine im Schulterbereich zu harte Matratze werden Sie versuchen durch vorziehen der Schulter den Schultergürtel zu entlasten, generell liegt hier das Problem an der zu harten Matratze. Wenn die Schulter nicht tief einsinken kann, benötigt man um das Beste aus der Situation herauszuholen ein etwas höheres Nackenkissen. Dennoch sollte in erster Linie der Fokus auf die passende Matratze gelegt werden. Hier empfehlen sich individuell auf den Körperbau angepasste und auch nachträglich veränderbare Matratzen wie das Vitario-Matratzensystem nach Maß.

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