Kinderbetten zum Ausziehen sind eine besonders praktische Unterart von Kinderbetten, die sich durch zusätzlichen Stauraum oder ein zusätzliches, ausziehbares Bett, auszeichnet.

Diese Art von Kinderbett ist außerordentlich beliebt und das nicht nur in Wohnungen mit wenig Platz. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, auf was es bei der Auswahl von Kinderbetten zum Ausziehen ankommt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kinderbetten zum Ausziehen bieten verschiedene Funktionen. Diese Betten sind stets zweifach aufgebaut. Oben befindet sich ein klassisches Kinderbett, im unteren Bereich lassen sich Schubladen oder Fächer für Utensilien aufziehen, alternativ ein weiteres Bett für ein zweites Kind.
  • Ganz egal, in welchem Design Sie ein Kinderbett mit Ausziehfunktion suchen, es gibt sie in nahezu jeder Variante. In einem klassischen Holz, schicken Weiß, mit Bett und Schubladen zusammen, schlicht oder auffällig.
  • Diese spezielle Bettenart ist unter vielen verschiedenen Namen zu finden. Kinderbetten zum Ausziehen, alternativ auch funktionelles Kinderbett oder Kinderbetten mit Bettkasten bzw. Stauraum oder mit Unterbett.

Erklärt: Was sind Kinderbetten zum Ausziehen?

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Diese spezielle Bettenart für Kinder macht ihrem Namen wahrlich alle Ehre. Es handelt sich um ein klassisches Bett für kleine und größere Kinder, welches aber gleichzeitig eine Ausziehfunktion enthält.

Das wiederum kann verschiedene Funktionen mit sich bringen. Einerseits können Bettkästen ausgezogen werden, in denen Bettzeug, Spielsachen oder andere Utensilien Platz finden. Häufig wird das Kinderbett zum Ausziehen aber auch mit einem zweiten Bett gekoppelt. In diesem Fall wird die zweite Matratze unten ausgezogen, sodass Geschwister zusammen oder ein Freund bzw. eine Freundin beim Kind übernachten kann.

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Lieber ein Kinderbett mit Bettkasten oder Unterbett?

Wie bereits erwähnt, so gibt es zwei verschiedene Bettvarianten, die zum Ausziehen konzipiert sind. Doch welche Variante ist in Ihrem Fall geeignet?

  • Kinderbett mit Unterbett: Haben Sie möglicherweise nicht nur ein Kind, sondern zwei Kinder mit wenig Altersabstand, dann können die beiden zusammen in einem Zimmer schlafen. Das spart Platz und durch ein Ausziehbett ist das Bett tagsüber optisch nicht größer als ein klassisches Einzelbett. Erst am Abend wird das Unterbett ausgezogen und benötigt hierfür entsprechend Platz vor dem Bett. Das Bettzeug liegt direkt auf dem Bett und wird, zusammen mit der Matratze, wieder eingeschoben am nächsten Morgen. Auch ohne zweites Kind bietet sich diese Variante vor allem dann an, wenn Ihr Nachwuchs Besuch bekommt und ein Freund oder eine Freundin übernachten möchte.
  • Kinderbett mit Bettkasten/Stauraum: Sie benötigen definitiv kein Unterbett? Dann sollten Sie diesen zusätzlichen Platz effektiv als Stauraum nutzen. Es gibt verschiedene Varianten. Entweder verstauen Sie verschiedene Utensilien (z.B. das Bettzeug) in einer Art Komplett-Bettkasten. Alternativ werden bei den Kinderbetten zum Ausziehen auch Modelle mit verschiedenen Kisten oder Schubladen angeboten. Teilweise sind auch nur ein oder zwei Fächer verbaut, der Rest ist offen für Ablageflächen oder mit einem zusätzlichen ausziehbaren Hocker versehen.

Empfehlungen: Das beste Kinderbett zum Ausziehen finden

Sie möchten wissen, welches Kinderbett für Ihren Liebling am ehesten geeignet ist? Dann verraten wir Ihnen an dieser Stelle mehr über die Kaufentscheidung, die sich speziell an die Modelle zum Ausziehen richtet.

Welche Kaufkriterien sind beim Kinderbett zum Ausziehen wichtig?

Wir gehen nachfolgend die wichtigsten Kriterien durch, die beim Kauf dieser Bettenart eine entscheidende Rolle spielen. So sind Sie bestens vorbereitet, wenn Sie Ihrem Liebling ebenfalls ein großes Bett mit Stauraum oder Unterbett ermöglichen wollen.

  • Bettenart: Sie haben sich für ein Kinderbett zum Ausziehen entschieden? Dann haben Sie bei Wohnbedarf Pies verschiedene Optionen zur Auswahl. Im Bereich “Kinderbetten” finden Sie nicht nur Hochbetten, sondern auch Einzelbetten mit Unterbett oder zusätzlichem Stauraum. Auch die Kategorie “Betten mit Stauraum” bietet entsprechende Einzelbetten mit Fächern, allerdings ist das Design eher auf erwachsene Schläfer ausgerichtet.
  • Größe: Die meisten Kinderbetten, die eine Funktion zum Ausziehen bieten, sind in der Größe 200 x 90 cm gehalten. Es gibt allerdings auch einige Modelle, die breiter und/oder länger sind. Für Kinder reicht die genannte Maße allerdings in jedem Fall aus. Achten Sie beim Kauf auch auf die Höhe des Bettes. Durch ein weiteres Unterbett oder Kästen ist das Bett automatisch auch größer, muss aber auch gleichzeitig zur Größe des Kindes passen, damit es abends überhaupt alleine ins Bett findet.
  • Material: Als nächstes müssen Sie sich entscheiden, welches Material Sie beim Bett bevorzugen. Die meisten Kinderbetten sind in Holz, Metall oder Kunststoff gefertigt. Oft gekauft werden Holzbetten, wahlweise in schwerem Massivholz oder aus leichten Sperrholzplatten. Gerade Massivholzbetten erfreuen sich aufgrund ihrer Langlebigkeit, Belastbarkeit und guten Qualität. Achten Sie darauf, dass eine umweltfreundliche Lackierung gewählt wurde.

Unser Tipp: Beachten Sie bei der Auswahl eines Kinderbettes zum Ausziehen den angebotenen Lieferumfang. Es gibt Modelle, bei denen Sie “nur” das Bettgestell erhalten und sich selbst Matratze und Lattenrost zulegen müssen. Das macht Sie flexibler in der Gestaltung. Andere Modelle sind dagegen direkt mit Lattenrost oder Spanplatte versehen und daher kompletter. Hier kommt es ganz auf Ihren Bedarf an.

Hintergründe: Was Sie sonst noch zu diesem Thema wissen sollten

Vielleicht haben Sie noch weitere Fragen zum Thema, die wir Ihnen gerne nachfolgend im Hintergrundbereich erläutern wollen. Dabei gehen wir einerseits auf die Frage ein, ab wann ein Ausziehbett für Kinder überhaupt geeignet ist und weshalb diese spezielle Bettenart generell im Kinderzimmer eine gute Idee ist.

Ab welchem Alter ein Kinderbett zum Ausziehen?

Für die Kleinsten unter uns kommt nach der Geburt ein klassisches Babybett zum Einsatz. Dieses wird umgebaut, sobald das Kind selbstständig das Bett verlassen kann bzw. darf und aktiver wird. Irgendwann ist es an der Zeit, auf ein größeres Bett umzusteigen. Eltern haben die Wahl, ob sie direkt auf ein sogenanntes Jugendbett wechseln oder lieber noch eine Größe dazwischen wählen wollen.

Viele Eltern entscheiden sich bewusst schon für die größere Variante, um nicht nach 1-2 Jahren erneut ein weiteres Bett für das Kind kaufen zu müssen. In diesem Fall ist ein Einzelbett standardmäßig 2 Meter lang und meistens 90 cm breit. Die meisten Kinder sind etwa 4-6 Jahre alt, wenn sie in dieses große Bett wechseln.

Kleiner Tipp: Ausziehbetten werden auch gelegentlich mit Rausfallschutz angeboten. Das ist meistens ein zusätzliches Brett, welches in der Nacht verhindert, dass das Kind aus dem Bett fällt.

Warum überhaupt ein Bett mit Stauraum auswählen?

In Kinderzimmern herrscht ständig Platzmangel, das kennen alle Eltern. Genau aus diesem Grund können die Kleinen gar nicht genug Fächer und Schubladen zur Verfügung haben, um ihre Puppen, Steine und Autos zu sortieren und sich selbst ein eigenes “Ordnungssystem” zuzulegen. Gerade in einem Bettkasten ist Platz für größere Spielsachen, die sonst offen stehen würden.

Wer bereits viele Möbelstücke im Kinderzimmer vereint und daher wirklich kein Platzproblem hat, kann das Bett (statt mit Stauraum) auch mit Unterbett versehen. Das braucht Ihr Kind vielleicht jetzt noch nicht, aber das Alter wird kommen, in dem auch Freunde beim Kind übernachten wollen. Eine Luftmatratze tut es natürlich auch, aber mit einem Unterbett am Kinderbett ist die Pyjamaparty gleich viel cooler.

Titelbild: Sedat Seven/123RF

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