Ein gemütliches Bett gehört inzwischen zu beinahe allen Haushalten zum Standard und stellt im Schlaf- oder Kinderzimmer das Augenmerk schlechthin dar. Dabei ist die Art des Betts heute vielfältiger denn je, sodass sich für nahezu jeden Geschmack etwas Passendes finden lässt.

Betten zum Ausziehen sind dabei besonders interessant, da sie die Möglichkeit bieten, eine zusätzliche Liegefläche für Freunde, sowie Bekannte zur Verfügung zu stellen. Die unterschiedlichen Materialien bieten zudem nicht nur eine Reihe optischer Anpassungsmöglichkeiten, sondern unterscheiden sich auch hinsichtlich der Stabilität, sowie der Langlebigkeit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Betten zum Ausziehen bieten neben der herkömmlichen Liegefläche noch eine weitere, die bei Bedarf wie eine Art Fach ausgezogen werden kann.
  • Je nach Körpergröße und individuellem Platzbedarf gibt es eine lange Reihe an Produkten, die sich durch ihre Größe unterscheiden.
  • Zudem unterscheiden sie sich durch unterschiedliche Materialien. Einige Modelle werden zudem in Kombination mit einem passendem Lattenrost angeboten.

Produktempfehlungen

Hasena Pully Ausziehbett

Bei dem Hasena Pully Ausziehbett handelt es sich um ein Bett, das sich als besonders platzsparend erweist. Die Größe selbst entspricht dem Standard eines Einzelbettes von 90 x 200 cm. Dabei beträgt die maximale Matratzenhöhe 18 cm. Zudem ist bereits ein Lattenrost enthalten, welches von drei Variationen ausgesucht werden kann.

Durch die Möglichkeit, die zweite Liegefläche auszuziehen, bietet sich das Bett hervorragend für den Gebrauch von Kindern oder als Gästebett. Dennoch sei zu beachten, dass die zweite Liegefläche nicht höhenverstellbar ist, sodass das Bett nicht als Doppelbett nutzbar ist.

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Hasena Clic Aufklappbett

Das Hasena Clic Aufklappbett ist etwas teurer als das Hasena Pully Ausziehbett. Allerdings bietet dies Modell die Möglichkeit, die zweite Liegefläche in der Höhe der ersten Liegefläche anzupassen. Als Resultat ergibt sich damit ein Doppelbett mit den Maßen 180 x 200 cm.

Da sich der Platz durch die Höhenverstellung jedoch nicht verändert, bleibt die Raumbelegung unverändert. Bei Bedarf kann die Liegefläche auch in der niedrigeren Position verbleiben. Damit ist das Bett vielfältig einsetzbar.

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Hasena Lido Raumsparbett

Dieses Ausziehbett zeichnet sich besonders durch seinen klassisch-orientierten Look aus, bei dem als Material Buchenholz verwendet wird. Der Bettrahmen besteht zudem aus Schichtholz. Auch für dieses Bett bieten sich mehrere zur Form passende Lattenrosten an. Darüber hinaus sind zwei Bettlängen verfügbar; 190 cm und 200 cm.

Als Farboptionen sind der für eine Buche natürliche Farbton, sowie Weiß verfügbar. Durch die mögliche Höhenverstellung der zweiten Liegefläche ist das Produkt zudem als Doppelbett nutzbar. Es sollte jedoch auch erwähnt sein, dass dieses Bett ohne Kopfteil angeboten wird.

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Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie ein Bett zum Ausziehen kaufen

Das optimale Bett zum Ausziehen ist mit Sicherheit keine Frage, die sich mit einem Satz beantworten lässt. Damit Sie jedoch das passende Produkt finden, welches Ihren Wünschen am ehesten entspricht, haben wir ich im Folgenden alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst.

Was ist ein Bett zum Ausziehen?

Wie auch ein gewöhnliches Bett besitzt ein Bett zum Ausziehen eine Liegefläche. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass so ein Bett zudem die Möglichkeit bietet, bei Bedarf eine zweite Liegefläche auszuziehen. Je nachdem, wie das Modell beschaffen ist, kann die zweite Liegefläche auch von der Höhe her verstellt werden, sodass sich dann ein Doppelbett ergibt.

Für wen eignet sich ein Bett zum Ausziehen?

Ein Bett zum Ausziehen bietet eine Reihe von Möglichkeiten. Besonders beliebt sind sie für den Gebrauch in Kinderzimmer. Bei Übernachtungen von Freunden zum Beispiel kann sich eine zweite Person das Bett zunutze machen, was ansonsten als Einzelbett fungiert. Somit ist keine Alternative in Form eines Schlafsacks oder Ähnliches erforderlich.

Bei engeren Räumen, in denen ein Doppelbett die Bewegungsfreiheit einschränkt, bietet sich ebenso ein Bett zum Ausziehen an. Tagsüber fungiert es als ein Einzelbett, während die zweite Liegefläche es zum Schafen herausgezogen wird.

Wie werden Betten zum Ausziehen belastet?

Um zu verstehen, wie langlebig ein Bett und widerstandsfähig es ist, sollten Sie auch verstehen, wie ein Bett genau belastet wird.

Das erste wichtige Kriterium stellt dabei die korrekte Statik der Bettrahmen-Konstruktion dar. Bei industriell oder von Handwerkern angefertigten Betten kann ohne Bedenken dabei ausgegangen werden, dass alle statischen Voraussetzungen erfüllt werden.

Die Bettausstattung in Form von Matratze und Unterfederung wie zum Beispiel der Lattenrost wirken zusätzlich auf das Bettgestell. Matratze und Lattenrost in standardisierte Größe von 90 x 200 cm wiegen oftmals um die 30 kg. Legt sich eine Person auf das Bett, wirken Matratze und Unterfederung gemeinsam gegen diesen Druck.

Legt sich eine Person beispielsweise seitlich auf das Bett, wird das gesamte Körpergewicht auf nur eine Seite ausgelagert, was mit einem höheren Druck im Verhältnis zur Fläche einhergeht. Ein Teil der Energie wird von der Matratze aufgenommen. Der Rest geht auf den Lattenrost und den Bettrahmen über.

Im Prinzip gilt daher; je größer die Bettfläche ausfällt, desto geringer fällt die Druckwirkung, folglich die Belastung aus. Zudem spielt auch die Höhe der Matratze eine Rolle. Je höher diese ist, desto besser wird der Druck aufgenommen. Starke Bettbeine, die zum Beispiel aus Hartholz wie Buche bestehen, können besonders viel Druck aufnehmen, ohne das die Langlebigkeit darunter leiden würde.

Wie groß sollte ein Kinderbett sein?

Ein Kinderbett unterscheidet sich ausschließlich von der Größe von einem Bett für Erwachsene. Dabei gibt es mehrere Größennormen:

BezeichnungMaßeVerwendungszweck
Gitterbettchen60 x 120 cmFür neugeborene und kleine Babys konzipiert
Babybett70 x 140 cmFür Babys konzipiert
Juniorbett70 x 150 cmBabybett, dass in Holland und einigen anderen nordeuropäischen Ländern verbreitet ist
Kinderbett90 x 200 cmFür Kinder, sowie Erwachsene geeignet

Darüber hinaus existiert neben dem „Kinderbett“ noch eine größere Variante mit folgenden Maßen: 100 x 200 cm

Dabei impliziert das Kinderbett ironischerweise eine spezielle Ausrichtung für Kinder, auch wenn solch ein Bett ebenso von Erwachsenen verwendet wird. Da eine größere Liegefläche für die meisten Menschen gleichzeitig einen größeren Komfort bedeutet, lohnt sich schon bei kleineren Kindern ein Bett für Erwachsene oder auch ein „Kinderbett“.

Zudem kann das Bett auch im späteren Alter noch problemlos verwendet werden. Die ganz kleinen Bette eignen sich daher lediglich für Babys und Kleinkinder im frühen Entwicklungsstadium.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie Betten zum Ausziehen vergleichen und bewerten

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Bettlänge und -breite
  • Betthöhe
  • Einlegetiefe
  • Stabilität

Im Folgenden möchten wir Ihnen zeigen, anhand welcher Faktoren Sie Betten zum Ausziehen vergleichen und bewerten können. Dadurch wird es Ihnen leichter fallen, zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Bett zum Ausziehen für Sie eignet oder nicht.

Bettlänge und -breite

Bei der Bettlänge ist ein Maß von mindestens einer Summe aus der eigenen Körpergröße und 20 cm sinnvoll. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass selbst Menschen mit einer Größe von 1,90 m noch mit einer Bettlänge von 2 m zurechtkommen. Zudem lässt sich besonders bei großen Menschen eine Länge von über 2 m oft nicht ohne Weiteres umsetzen.

Letztlich ist die optimale Länge auch eine Sache des individuellen Konform. Einige Menschen, zum Beispiel Bauchschläfer, mögen es, wenn die Füße am Ende raus-hängen. Grund dafür ist, dass die Beine damit entspannter liegen. Zudem sollte noch beachtet werden, dass die optimale Länge der Decke etwa 20 cm länger ausfällt, als die Bettlänge.

Bei der Bettbreite gilt für Kinder ein Mindestmaß von 90 cm. Bei Erwachsenen hingegen befindet sich das Bett häufig nicht an der Wand, sodass neben der größeren Körpergröße diese zusätzlich ein Faktor darstellt. Hier wird eine Mindestbreite von einem Meter empfohlen. Allerdings kann bei vielen Menschen noch der Verdacht entstehen, dass ein zu weites Heraus-Lehnen zu Herausfallen führen kann.

Daher bietet sich für eine Einzelperson eine Breite von 120 cm an. Einige Betten bieten sogar eine Breite von bis zu 140 cm an.

Für Doppelbetten hingegen ist eine Bettbreite von 180 – 200 cm sinnvoll. Bei Kindern hingegen ist auch eine Breite von 160 cm ausreichend. Letztlich sei jedoch gesagt, dass die optimale Breite und Länge vom individuellen Empfinden geprägt ist. Optimal sind diese Maßen in Fällen, bei denen Sie sich am wohlsten fühlen.

Betthöhe

Die Betthöhe ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Generell sollte die Betthöhe mindestens 35 cm betragen. Grund dafür ist unter anderem die Staubbelastung, die sich zu 90 % bis zu 20 cm über dem Boden befindet. Viele Betten weisen eine Höhe 45 – 50 cm oder noch mehr auf.

Durch Konform-Gründen bieten sich eine Höhe an, bei dem sich das Aufstehen und Hinsetzen angenehm anfühlt. Optimal ist dabei eine Höhe, bei dem sich die Beine auf dem Bett während dem Sitzen bei einem 90 Grad Winkel befinden. Besonders für ältere Menschen ist das ein wichtiger Faktor, damit die Sicherheit zum Aufstehen gewährleistet ist.

Zudem sollten die Füße den Boden mit voller Fläche berühren können.

Einlegetiefe

Essentiell für die optimale Einlegetiefe ist ein Bettrahmen, der ausreichend Platz für die Matratze und den Lattenrost bereitstellt. Die Konstruktion von Bettgestellen hat unter anderem die Aufgabe, dass die Matratze während dem Schlafen nicht verrutscht. Immerhin sind nächtliche Bewegungen des Körpers vollkommen normal, weshalb die Matratze ein paar Zentimeter zum Einsinken benötigt.

Dadurch wird sie sicher eingefasst und mögliche Verschiebungen werden dadurch verhindert. In der Regel sollte eine Matratze mindestens vier Zentimeter in den Rahmen einsinken können. Zeitgleich sollte sie in der Lage sein, mindestens fünf bis zehn Zentimeter aus dem Rahmen herauszuragen.

Bei einer zu geringen Tiefe besteht die Gefahr, dass die Matratze durch Bewegung verschoben werden kann. Zudem sollte auf den Schwerpunkt der Matratze geachtet werden. Höhere Matratzen benötigen auch eine größere Einlegetiefe.

Allerdings darf die Matratze auch nicht zu tief im Bettrahmen liegen, da dieser ansonsten beim Hinlegen störend wirkt. Folglich kann dadurch der Schlaf beeinträchtigt werden.

Stabilität

Die Stabilität des Betts ergibt sich insbesondere aus der Zusammensetzung von Bettgestell und Lattenrost zusammen. Stabile Füße sind ein gutes Fundament für die Langlebigkeit. Dabei spielen sowohl Material, als auch Verarbeitung eine große Rolle.

Viele neuere sind Betten beispielsweise mit Metallfüßen versehen. Diese bieten zwar einen gewissen Halt, wirken jedoch nicht so hochwertig wie Holzfüße.

Buchenholz ist zum Beispiel ein Material, das sowohl durch seinen klassischen Look, als auch seine hohe Stabilität überzeugen kann. Bettfüße aus Buchenholz werden aufwendig hergestellt, zeichnen sich jedoch auch durch eine hohe Lebensdauer aus. Als besonders stabile Holzbetten gelten daher die sogenannten Massivholzbetten.

Weichhölzer wie Kiefer bieten zum Beispiel weniger Stabilität, weshalb sie auch nicht so langlebig sind. Harthölzer wiederum wie Eiche oder Buche gelten als besonders widerstandsfähig und langlebig.

Foto (Header): © Katarzyna Białasiewicz / 123RF

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